Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen

Tränenwiese und Neues Schloss mit Altan an der Westfassade (Foto: Tine Jurtz)

Stiftung »Fürst-Pückler-Park Bad Muskau«

Naturmalerei

Als »Naturmalerei« beschrieb Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785 – 1871) seinen Landschaftspark aus künstlerisch gestalteter Natur, den er zwischen 1815 und 1845 anlegte. Der über 830 Hektar große Park im englischen Stil mit seinen prunkvollen Bauten ist ein Gartenkunstwerk von Weltrang und steht auf der UNESCO-Welterbeliste. 1845 verkaufte Pückler die Standesherrschaft Muskau. Später wurde das Schloss im Neorenaissance-Stil umgebaut. Leben und Werk des epochalen Landschaftsgärtners, Schriftstellers und Lebenskünstlers sind in einer Dauerausstellung im Neuen Schloss zu entdecken.

Durch die Grenzziehung nach Ende des Zweiten Weltkrieges erstreckt sich der Park heute auf die Territorien zweier Staaten, deren Denkmalpfleger rege Kontakte pflegen. Die Stiftung »Fürst Pückler-Park Bad Muskau« widmet sich seit 1993 um Pflege und Rekonstruktion des Parks nach historischem Vorbild und die denkmalgerechte Sanierung seiner Bauten. Auch im polnischen Parkteil wurden wichtige Abschnitte wiederhergestellt.