Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen

Japanisches Palais Dresden, Ausstellungsfläche der SNSD (Foto: M. Fischer, Archiv SNSD)

Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden

Spuren der Natur

Die Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden (SNSD) gingen aus der 1560 durch den sächsischen Kurfürsten August I. gegründeten Kunstkammer hervor. Sie setzen sich aus dem Museum für Mineralogie und Geologie, dem Museum für Tierkunde und der Naturhistorischen Zentralbibliothek zusammen, die 1728 als naturwissenschaftliches Spezialmuseum selbständig wurden. Sie sind höchstwahrscheinlich die ältesten geobiowissenschaftlichen Einrichtungen der Welt. 

Mit 7,5 Millionen Sammlungsobjekten zählen die SNSD zu den fünf größten Naturkundemuseen Deutschlands. Die mannigfaltigen Spezialsammlungen dienen der Dokumentation, Darstellung und Erforschung der geologischen und biologischen Entwicklungsgeschichte im globalen Kontext.